Auto polieren Kosten​ - Alle Infos auf ein Blick

Einmal kurz nicht aufgepasst und schon zeigen sich nach einem gescheiterten Einparkversuch hässliche Kratzer.

Du spielst nun mit dem Gedanken, dein Auto professionell polieren zu lassen, weißt aber nicht, welche Kosten auf dich zukommen? Oder kann man das nicht einfach selber machen?

Wir erklären Dir, mit welchen Kosten Du bei einer professionellen Autopolitur rechnen solltest und ob es wirklich sinnvoll ist, das Auto auf eigene Faust zu polieren.

Autopolieren kosten

Inhaltsverzeichnis

Auto polieren Kosten – Damit müssen Sie rechnen

Die Kosten für das  Auto Polieren sind nicht gerade niedrig. Eine Politur ist nicht nur einfach eine Politur. Abhängig davon, ob nur eine bestimmte Stelle des Autos poliert werden soll oder gleich die ganze Karosserie aber auch wie lang und tief die Kratzer im Lack sind, kann sich der Preis deutlich unterscheiden.

Bei kleinen Schrammen, welche nur auspoliert werden müssen, ist nicht viel Arbeit notwendig, weshalb die Kosten hier niedrig sind. Hier kommen Kosten in Höhe von 50 Euro auf den Kunden zu. 

Eine Basispolitur ist schon etwas kostspieliger. In den meisten Fällen geht hier eine Reinigung des Fahrzeuges einher, im Anschluss wird das gesamte Auto poliert und versiegelt. Die Autopolitur Kosten belaufen sich hier auf ungefähr 150 Euro. Wenn zur Basispolitur eine feine Schleifpolitur hinzu, muss man mit Kosten ab ungefähr 350 Euro einkalkulieren.

Im Grunde genommen unterscheiden sich die Preise, gerade bei einer Politur, nach der Größe des Fahrzeuges bzw. der zu polierenden Fläche.

Der Autolack dient nicht nur der Optik, sondern schützt das Blech auch vor Umwelteinflüssen. Der Lack muss jeden Tag sehr viel ertragen. Steinschläge sorgen für kleine Schäden, die Sonne bleicht den Lack aus und Insektenreste, Vogelkot und Baumharz greifen den Klarlack an. Kein Wunder, dass der Lack nach einer bestimmten Zeit stumpf, matt und ausgeblichen erscheint.

Abhilfe schafft Polieren. Dabei ist das Polieren nichts anderes als Schleifen im Zehntel-Millimeter-Bereich. Ein typischer Autolack ist normalerweise 100 bis 140 Mikrometer dick. Durch eine Politur werden ungefähr 0,1 bis 0,5 Mikrometer Klarlack entfernt. Im Anschluss der Politur glänzt der Lack wieder wie neu und ist besser vor Umwelteinflüssen geschützt. Darüber hinaus lässt sich das Auto deutlich einfacher reinigen.

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Sollte man sein Auto selber polieren oder lieber vom Profi polieren lassen?

Um diese Frage zu beantworten, müssen mehrere Faktoren berücksichtigt werden. Das eine sind die Kosten für die Arbeit. Wer das gesamte Auto in neuem Glanz strahlen sehen möchte, muss mit Kosten ab 150 Euro rechnen. Bei einem großen Auto liegt der Preis sogar noch höher. Wer die Politur des Autos selber durchführen möchte, muss einige Gegenstände kaufen, unter anderem Polituren, Poliermaschine und einiges mehr. Hier ist man ebenfalls im 3-stelligen Bereich. Auf der anderen Seite muss bedacht werden, dass diese Investitionskosten einmalig sind und man auf Dauer hier sehr viel Geld sparen kann.

Die anderen Faktoren, die man unbedingt berücksichtigen muss, sind der Aufwand und das Risiko. Jeder muss selber einschätzen, ob er oder sie sich die Arbeit zutraut. Es muss Lack vom Auto abgetragen werden, was ein hohes Potenzial für mögliche Fehler hat. In der Theorie ist es sogar möglich, dass eine sehr teure Nachlackierung notwendig wird. Man muss sich mit der Materie also genaustens auseinandersetzen und darf auf keinen Fall einfach so loslegen.

Wer sich für eine professionelle Politur entscheiden, sollte einige Punkte beachten. Es ist ratsam, sich im Vorfeld mehrere Angebote einzuholen und für das Polieren des Fahrzeuges unterschiedliche Werkstätten untereinander zu vergleichen. So kann man bei den Arbeiten einige Euro sparen. Darüber hinaus sollte man sich gut überlegen, ob man die Politur mit einer aufwendigen Lackaufbereitung oder sogar mit einer Autoaufbereitung verbinden möchte. Auch durch diese Faktoren kann man die Gesamtkosten reduzieren.

autoreinigung-kosten

Welche Vorteile ergeben sich durch die Politur?

Der Autolack ist nicht nur einfach ein Schutz, damit Feuchtigkeit und Verschmutzungen das darunter liegende Metall angreifen können. Fehlt der Lack, beginnt das Metall zu rosten, was im schlimmsten Fall sehr hohe Kosten verursachen kann.

Die unterschiedlichsten Umwelteinflüsse strapazieren den Autolack. Durch eine Politur lassen sich die kleinen Kratzer entfernen, in welchen sich der Rost absetzen kann. Wenn man das Auto mit einer Schutzversiegelung behandelt, bleibt es bei jedem Wetter geschützt und ist beständig gegenüber den unterschiedlichsten Witterungsbedingungen. Ein polierter und glänzender Lack sieht nicht nur schön aus, sondern lässt das Auto auch hochwertig aussehen. Durch die regelmäßige Politur trägt es also auch zum Werterhalt des Wagens bei.

Vorsicht vor schwarzen Schafen – darauf sollten sie unbedingt achten

Vor der Aufbereitung sollten alle Gegenstände aus dem Auto entfernt werden. Vor der Abgabe des Fahrzeuges sollten mit dem Autoaufbereiter alle Schäden am Fahrzeug dokumentiert und etwaige Schäden protokolliert werden. So kann sichergestellt werden, dass es nach der Arbeit keine Streitigkeiten gibt, falls es einmal zu einem Schaden kommen sollte.

Bevor die Arbeiten am Fahrzeug anfangen, sollte man sich genau erklären lassen, was gemacht wird bzw. am Ende sollte man sich genau beschreiben lassen, was gemacht wurde. Erst dann sollte die Rechnung beglichen werden. Darüber hinaus sollte immer auf eine Rechnung bestanden werden, nur damit kann man im Nachhinein Ansprüche geltend machen, falls es durch die Aufbereitung zu Schäden am Wagen kommt.

Fazit

Um den Lack des Autos glänzend zu halten, und zum Werterhalt des Wagens beizutragen, sollte man das Auto regelmäßig polieren und versiegeln lassen. Mit einer Politur kann man kleine Schäden im Lack einfach entfernen, ohne dabei tief in die Tasche greifen zu müssen.

Quellen: https://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/autopflege-polieren-macht-ungluecklich-a-1211313.html

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